Programm / Programm / Mensch und Gesellschaft / Geschichte / Zeitgeschichte
Programm / Programm / Mensch und Gesellschaft / Geschichte / Zeitgeschichte

Es ist nicht sicher, ob Veranstaltung "Fluchtursachen und Länderkunde Syrien Kooperation mit Stadtbücherei und Zelius und mit dem Märkischer Kreis, Kommunales Integrationszentrum" (Nr. 10109) in den Warenkorb gelegt wurde. Bitte überprüfen Sie den Warenkorb und aktivieren Sie ggf. die Cookies in den Einstellungen Ihres Browsers.

Fluchtursachen und Länderkunde Syrien (10109)

Mo. 20.11.2017 17:00 - 20:00 Uhr in Neuenrade
Dozentin: Sabine Mangold-Will

- In Kooperation mit Stadtbücherei und Zelius -
Millionen von Syrer sind auf der Flucht vor dem Bürgerkrieg in ihrem Land. Die akute Aufnahme und Integration dieser Menschen beansprucht die ganze Aufmerksamkeit ehren- und hauptamtlicher Helfer in Deutschland. Dabei bleibt oft keine Zeit, die vielen zufälligen oder gezielt erfragten Informationen über die politische, soziale, wirtschaftliche und kulturelle Situation in Syrien, wie sie sich den Geflüchteten aus ihrer je eigenen Perspektive darstellt, systematisch einzusortieren.
Wer jedoch die blutige Gegenwart des syrischen Bürgerkrieges und seine Gründe wirklich verstehen will, muss in die Geschichte des Staates Syrien seit den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts schauen. Warum gibt es überhaupt einen Staat Syrien? Wer ist die Familie Assad? Was ist die Baath-Partei? Wieso gibt es ausgerechnet in Syrien eine so große religiöse und ethnische Vielfalt? Welche besondere Rolle spielt Syrien für das kulturelle Gedächtnis des Islam? Wieso unterhält Syrien traditionell gute Beziehungen zum Iran und Russland? Welchen Einfluss üben die Nachbarstaaten Israel, Irak und Libanon aus bzw. wie beeinflussten Ereignisse in diesen Ländern den Ausbruch eines inner-syrischen Krieges?
Die Historikerin Sabine Mangold-Will gibt Antworten auf diese Fragen und führt die Teilnehmer in die Geschichte eines Landes ein, das doppelgesichtiger und ambivalenter kaum sein könnte.
PD Dr. Mangold-Will, Uni Wuppertal

Martin Luther und die deutsche Schule (10610)

Do. 30.11.2017 19:00 - 20:30 Uhr in Plettenberg
Dozent: Wolfgang Kopplin

Die großen Festveranstaltungen zum Reformationsjubiläum in Plettenberg sind verrauscht. Aber ein schlichter, informativer Vortrag über "Martin Luther und die deutsche Schule" möchte noch einmal alle Aufmerksamkeit auf ein besonderes Kapitel der Wirksamkeit des Reformators für unsere Gegenwart lenken.
Die Schule des Mittelalters in Deutschland und Luthers Weg durch die verschiedenen Ebenen dieses Schulsystems sowie seine folgenreichen Anregungen für die deutsche Schullandschaft von heute können neue Einblicke in die Entwicklung unseres Bildungswesens bieten.

Watt 'n datt für'n Deutsch? (11003)

Di. 28.11.2017 19:00 - 20:30 Uhr in Altena
Dozent: Torsten Dreyer

Sprache ist Leben. Das Leben ist in Bewegung und die Sprache geht mit. Doch was erzählt uns die deutsche Sprache über unsere Geschichte? Welche grundsätzlichen Entwicklungen und Tendenzen gab es und gibt es? Kinder lernen mit dem Spracherwerb ganz selbstverständlich auch, Worte zu bilden. Dabei ist die Wortbildung im Deutschen ganz speziell. Bandwurmwörter sind für Nicht-Deutsche sehr schwer zu sprechen und zu verstehen. Und lernt ein Migrant Hochdeutsch so kann er auf einem Wochenmarkt zum Beispiel in Franken völlig verwirrt sein, weil er nichts versteht…

Wie gingen und gehen die Menschen sprachlich damit um, wenn Neues wie Kartoffeln, Kiwi, Mobiltelefon und deren fremde Namen in den deutschsprachigen Raum kamen und kommen? Dabei sind die Kreativität der Sprachgemeinschaft und die Möglichkeiten der Sprache nicht zu unterschätzen. Auch die Dialekte, historische Entwicklungen und moderne Technik bestimmen unseren Sprachgebrauch. Ein kurzer Blick in die Sprachgeschichte soll Entwicklung hörbar und Dialekte verständlicher machen. Wie werden Wörter gebildet und wie funktioniert zum Beispiel „unkaputtbar“? Immer wieder haben Sprachpurismus und die Vermischung von Sprachen die mündliche und schriftliche Sprache bestimmt. Waren es einst französische Einflüsse so ist es jetzt die englische / amerikanische Sprache, die starken Einfluss hat. Aber was ist eigentlich deutsche Sprache? Welche Wörter sind deutsch?

Dazu kommt dann das Thema Rechtschreibung und ihre Reformen. Schreibe wie du sprichst, heißt eben in Niederbayern etwas ganz Anderes als in Ostfriesland. Allein für den Beruf Metzger gibt es im deutschsprachigen Raum vier Wörter plus Nebenbegriffe: Fleischer, Metzger / Metzler, Schlachter / Schlächter, Fleischhauer / Knochenhauer / Fleischhacker. Versuch eines Ausblicks: Wie wird sich unsere Sprache möglicherweise weiterentwickeln?

Das Ganze wird unterhaltsam garniert mit zahlreichen (Foto-)Beispielen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum. Eine Reise durch das Eigene und das Fremde in der Sprache. Kommen Sie mit!


Es wird keine feste Gebühr erhoben, sondern die Teilnehmenden werden gebeten, am Ende Vortrages einen Betrag in einen "Hut" zu werfen, nach dem Prinzip "Geben, was es mir wert ist".

Frauenleben und Frauenbildung im 19. Jh. (10107)

Do. 08.03.2018 (16:30 - 18:00 Uhr) - Do. 15.03.2018 in Altena
Dozentin: Anette Wesemann

Wie sahen Leben und Alltag von Frauen im 19. Jahrhundert aus? Welche Bildungsmöglichkeiten gab es für sie? Welchen Einfluss auf die Gesellschaft hatten sie?
Diesen Fragen soll an zwei Nachmittagen anhand ausgewählter Biografien nachgegangen werden.

Watt 'n datt für'n Deutsch? (11004)

Mi. 31.01.2018 19:30 - 21:00 Uhr in Plettenberg
Dozent: Torsten Dreyer

Sprache ist Leben. Das Leben ist in Bewegung und die Sprache geht mit. Doch was erzählt uns die deutsche Sprache über unsere Geschichte? Welche grundsätzlichen Entwicklungen und Tendenzen gab es und gibt es? Kinder lernen mit dem Spracherwerb ganz selbstverständlich auch, Worte zu bilden. Dabei ist die Wortbildung im Deutschen ganz speziell. Bandwurmwörter sind für Nicht-Deutsche sehr schwer zu sprechen und zu verstehen. Und lernt ein Migrant Hochdeutsch so kann er auf einem Wochenmarkt zum Beispiel in Franken völlig verwirrt sein, weil er nichts versteht…

Wie gingen und gehen die Menschen sprachlich damit um, wenn Neues wie Kartoffeln, Kiwi, Mobiltelefon und deren fremde Namen in den deutschsprachigen Raum kamen und kommen? Dabei sind die Kreativität der Sprachgemeinschaft und die Möglichkeiten der Sprache nicht zu unterschätzen. Auch die Dialekte, historische Entwicklungen und moderne Technik bestimmen unseren Sprachgebrauch. Ein kurzer Blick in die Sprachgeschichte soll Entwicklung hörbar und Dialekte verständlicher machen. Wie werden Wörter gebildet und wie funktioniert zum Beispiel „unkaputtbar“? Immer wieder haben Sprachpurismus und die Vermischung von Sprachen die mündliche und schriftliche Sprache bestimmt. Waren es einst französische Einflüsse so ist es jetzt die englische / amerikanische Sprache, die starken Einfluss hat. Aber was ist eigentlich deutsche Sprache? Welche Wörter sind deutsch?

Dazu kommt dann das Thema Rechtschreibung und ihre Reformen. Schreibe wie du sprichst, heißt eben in Niederbayern etwas ganz Anderes als in Ostfriesland. Allein für den Beruf Metzger gibt es im deutschsprachigen Raum vier Wörter plus Nebenbegriffe: Fleischer, Metzger / Metzler, Schlachter / Schlächter, Fleischhauer / Knochenhauer / Fleischhacker. Versuch eines Ausblicks: Wie wird sich unsere Sprache möglicherweise weiterentwickeln?

Das Ganze wird unterhaltsam garniert mit zahlreichen (Foto-)Beispielen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum. Eine Reise durch das Eigene und das Fremde in der Sprache. Kommen Sie mit!


Es wird keine feste Gebühr erhoben, sondern die Teilnehmenden werden gebeten, am Ende Vortrages einen Betrag in einen "Hut" zu werfen, nach dem Prinzip "Geben, was es mir wert ist".