Programm / Programm / Sprachen / Sprachen, fächerübergreifende Kurse
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Watt 'n datt für'n Deutsch? (11003)

Di. 28.11.2017 19:00 - 20:30 Uhr in Altena
Dozent: Torsten Dreyer

Sprache ist Leben. Das Leben ist in Bewegung und die Sprache geht mit. Doch was erzählt uns die deutsche Sprache über unsere Geschichte? Welche grundsätzlichen Entwicklungen und Tendenzen gab es und gibt es? Kinder lernen mit dem Spracherwerb ganz selbstverständlich auch, Worte zu bilden. Dabei ist die Wortbildung im Deutschen ganz speziell. Bandwurmwörter sind für Nicht-Deutsche sehr schwer zu sprechen und zu verstehen. Und lernt ein Migrant Hochdeutsch so kann er auf einem Wochenmarkt zum Beispiel in Franken völlig verwirrt sein, weil er nichts versteht…

Wie gingen und gehen die Menschen sprachlich damit um, wenn Neues wie Kartoffeln, Kiwi, Mobiltelefon und deren fremde Namen in den deutschsprachigen Raum kamen und kommen? Dabei sind die Kreativität der Sprachgemeinschaft und die Möglichkeiten der Sprache nicht zu unterschätzen. Auch die Dialekte, historische Entwicklungen und moderne Technik bestimmen unseren Sprachgebrauch. Ein kurzer Blick in die Sprachgeschichte soll Entwicklung hörbar und Dialekte verständlicher machen. Wie werden Wörter gebildet und wie funktioniert zum Beispiel „unkaputtbar“? Immer wieder haben Sprachpurismus und die Vermischung von Sprachen die mündliche und schriftliche Sprache bestimmt. Waren es einst französische Einflüsse so ist es jetzt die englische / amerikanische Sprache, die starken Einfluss hat. Aber was ist eigentlich deutsche Sprache? Welche Wörter sind deutsch?

Dazu kommt dann das Thema Rechtschreibung und ihre Reformen. Schreibe wie du sprichst, heißt eben in Niederbayern etwas ganz Anderes als in Ostfriesland. Allein für den Beruf Metzger gibt es im deutschsprachigen Raum vier Wörter plus Nebenbegriffe: Fleischer, Metzger / Metzler, Schlachter / Schlächter, Fleischhauer / Knochenhauer / Fleischhacker. Versuch eines Ausblicks: Wie wird sich unsere Sprache möglicherweise weiterentwickeln?

Das Ganze wird unterhaltsam garniert mit zahlreichen (Foto-)Beispielen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum. Eine Reise durch das Eigene und das Fremde in der Sprache. Kommen Sie mit!


Es wird keine feste Gebühr erhoben, sondern die Teilnehmenden werden gebeten, am Ende Vortrages einen Betrag in einen "Hut" zu werfen, nach dem Prinzip "Geben, was es mir wert ist".

Watt 'n datt für'n Deutsch? (11004)

Mi. 31.01.2018 19:30 - 21:00 Uhr in Plettenberg
Dozent: Torsten Dreyer

Sprache ist Leben. Das Leben ist in Bewegung und die Sprache geht mit. Doch was erzählt uns die deutsche Sprache über unsere Geschichte? Welche grundsätzlichen Entwicklungen und Tendenzen gab es und gibt es? Kinder lernen mit dem Spracherwerb ganz selbstverständlich auch, Worte zu bilden. Dabei ist die Wortbildung im Deutschen ganz speziell. Bandwurmwörter sind für Nicht-Deutsche sehr schwer zu sprechen und zu verstehen. Und lernt ein Migrant Hochdeutsch so kann er auf einem Wochenmarkt zum Beispiel in Franken völlig verwirrt sein, weil er nichts versteht…

Wie gingen und gehen die Menschen sprachlich damit um, wenn Neues wie Kartoffeln, Kiwi, Mobiltelefon und deren fremde Namen in den deutschsprachigen Raum kamen und kommen? Dabei sind die Kreativität der Sprachgemeinschaft und die Möglichkeiten der Sprache nicht zu unterschätzen. Auch die Dialekte, historische Entwicklungen und moderne Technik bestimmen unseren Sprachgebrauch. Ein kurzer Blick in die Sprachgeschichte soll Entwicklung hörbar und Dialekte verständlicher machen. Wie werden Wörter gebildet und wie funktioniert zum Beispiel „unkaputtbar“? Immer wieder haben Sprachpurismus und die Vermischung von Sprachen die mündliche und schriftliche Sprache bestimmt. Waren es einst französische Einflüsse so ist es jetzt die englische / amerikanische Sprache, die starken Einfluss hat. Aber was ist eigentlich deutsche Sprache? Welche Wörter sind deutsch?

Dazu kommt dann das Thema Rechtschreibung und ihre Reformen. Schreibe wie du sprichst, heißt eben in Niederbayern etwas ganz Anderes als in Ostfriesland. Allein für den Beruf Metzger gibt es im deutschsprachigen Raum vier Wörter plus Nebenbegriffe: Fleischer, Metzger / Metzler, Schlachter / Schlächter, Fleischhauer / Knochenhauer / Fleischhacker. Versuch eines Ausblicks: Wie wird sich unsere Sprache möglicherweise weiterentwickeln?

Das Ganze wird unterhaltsam garniert mit zahlreichen (Foto-)Beispielen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum. Eine Reise durch das Eigene und das Fremde in der Sprache. Kommen Sie mit!


Es wird keine feste Gebühr erhoben, sondern die Teilnehmenden werden gebeten, am Ende Vortrages einen Betrag in einen "Hut" zu werfen, nach dem Prinzip "Geben, was es mir wert ist".

Ein Streifzug durch die Sprachen der Welt (11005)

Mi. 21.02.2018 19:00 - 20:30 Uhr in Plettenberg
Dozent: Thomas Gehling

Seitdem die UNESCO ihn im Jahr 2000 hierzu ausgerufen hat, ist der 21. Februar der Internationale Tag der Muttersprache. Auf was soll dieser Gedenktag aufmerksam machen? Nicht zwangsläufig, wie seine Bezeichnung vielleicht nahelegen mag, auf jede Muttersprache. Deren gibt es viele und mindestens eine hat tatsächlich ein jeder. Hier geht es weniger um die eigene Muttersprache, vielmehr soll die Aufmerksamkeit auf solche Sprachen gelenkt werden, die nur noch von weniger als 10 000 Sprechern als Muttersprache gesprochen werden. Und dieses vor dem Hintergrund, dass alles darauf hinweist, dass von den zurzeit etwa 6 000 bis 7 000 weltweit existierenden Sprachen am Ende dieses Jahrhunderts zwischen 50 und 90 Prozent verschwunden sein werden. Ganz besonders bedroht sind dabei natürlich die Sprachen mit entsprechend kleiner Sprecherzahl.
Man könnte dem nun entgegenhalten, dass die verbleibenden 600 bis 3 500 Sprachen doch immer noch mehr als genug seien. Die Frage die bleibt, ist aber, was mit dem Verschwinden dieser Sprachen für immer dem Vergessen anheim fällt. Anlass genug einmal einen Streifzug durch die Sprachen der Welt zu unternehmen und sich bewusst zu machen, was mit dem Untergang der jetzt noch existierenden Sprachenvielfalt aus dem kollektiven Gedächtnis der Menschheit verschwinden würde. Und damit sind nicht in erster Linie die angeblichen 100 Schneewörter im Eskimo gemeint! Obwohl – die streifen wir natürlich auch kurz.