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"Der Staat, das sind wir selber." (Richard von Weizsäcker).
Welche Eigenschaften besitzt das Individuum? Wie entsteht eine Gesellschaft? Inwieweit ist eine staatliche Autorität legitim? Diese Fragen, mit denen wir uns tagtäglich in unserer heutigen Gesellschaft beschäftigen, waren auch schon relevant für viele Philosophen. Der Kurs Staats- und Rechtsphilosophie thematisiert verschiedene philosophische Denkmodelle und Positionen zur Staats- und Rechtsphilosophie, in denen ebenfalls die anthropologischen Ansätze der jeweiligen Philosophen hervorgehoben werden.
Im Winterprogramm des Kurses beginnen wir in der Antike mit der Politie von Aristoteles und dem Ständestaat von Platon, die Konzepte eines idealen Staates entworfen haben. Mit diesen Konzepten beschäftigten sich auch die bedeutsamen Philosophen im Zeitalter der Aufklärung, wie Thomas Hobbes, John Locke und Jean-Jacque Rousseau, indem sie Staatsmodelle entwickelten, in denen ein Gesellschaftsvertrag eine staatliche Autorität legitimieren sollte.
Die Beschäftigung mit Primärquellen, kontroverse Diskussionen und die Relevanz der verschiedenen philosophischen Positionen für das 21. Jahrhundert sind Grundelemente des Kurses.
Die Fortsetzung des Kurses findet im Frühjahr statt, in dem weitere Philosophen bis zur frühen Neuzeit thematisiert werden.
Der Kurs arbeitet ohne Lehrwerk, es entstehen geringe Kosten für Kopien.


Kosten

35,00 €


Zeitraum

Mi. 18.09.2019 - Mi. 09.10.2019, 17:00 - 19:00 Uhr


Kursort


Dozent/in

Datum Zeit Straße Ort
Mi. 18.09.2019 17:00 - 19:00 Uhr Brüderstraße 33 Brüderstraße 33, 1. OG 116
Mi. 25.09.2019 17:00 - 19:00 Uhr Brüderstraße 33 Brüderstraße 33, 1. OG 116
Mi. 02.10.2019 17:00 - 19:00 Uhr Brüderstraße 33 Brüderstraße 33, 1. OG 116
Mi. 09.10.2019 17:00 - 19:00 Uhr Brüderstraße 33 Brüderstraße 33, 1. OG 116