Programm / Programm / Kursdetails

- In Kooperation mit Stadtbücherei und Zelius -
Millionen von Syrer sind auf der Flucht vor dem Bürgerkrieg in ihrem Land. Die akute Aufnahme und Integration dieser Menschen beansprucht die ganze Aufmerksamkeit ehren- und hauptamtlicher Helfer in Deutschland. Dabei bleibt oft keine Zeit, die vielen zufälligen oder gezielt erfragten Informationen über die politische, soziale, wirtschaftliche und kulturelle Situation in Syrien, wie sie sich den Geflüchteten aus ihrer je eigenen Perspektive darstellt, systematisch einzusortieren.
Wer jedoch die blutige Gegenwart des syrischen Bürgerkrieges und seine Gründe wirklich verstehen will, muss in die Geschichte des Staates Syrien seit den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts schauen. Warum gibt es überhaupt einen Staat Syrien? Wer ist die Familie Assad? Was ist die Baath-Partei? Wieso gibt es ausgerechnet in Syrien eine so große religiöse und ethnische Vielfalt? Welche besondere Rolle spielt Syrien für das kulturelle Gedächtnis des Islam? Wieso unterhält Syrien traditionell gute Beziehungen zum Iran und Russland? Welchen Einfluss üben die Nachbarstaaten Israel, Irak und Libanon aus bzw. wie beeinflussten Ereignisse in diesen Ländern den Ausbruch eines inner-syrischen Krieges?
Die Historikerin Sabine Mangold-Will gibt Antworten auf diese Fragen und führt die Teilnehmer in die Geschichte eines Landes ein, das doppelgesichtiger und ambivalenter kaum sein könnte.
PD Dr. Mangold-Will, Uni Wuppertal


Kosten

0,00 €


Termin(e)

Mo. 20.11.2017, 17:00 - 20:00 Uhr


Kursort

Zu diesem Kurs sind keine Orte verfügbar.


Dozent/in

Datum Zeit Straße Ort
Mo. 20.11.2017 17:00 - 20:00 Uhr   VHS-Raum 02, Niederheide 5/ Stadtbücherei

Empfehlen Kontaktaufnahme Warenkorb Anmelden
Kurs ist ausgebucht - Anmeldung auf der Warteliste